Briefe sind für den Philatelisten immer interessant aber mitunter sind uns die Inhalte erhalten geblieben und geben uns ein spannendes Bild der vergangenen Zeit. Nachfolgend einige Loburg-Dokumente. Sie sind noch nicht alle entschlüsselt - hier bin ich für Tipps immer dankbar.
Der " Graf vom Hagen Brief" vom 17.01.1848

hier der Text
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Buchstäblich neunzehn Thaler 25 Silbergroschen 7 Heller Kosten in der Separations-Sache von Dalchau sind von dem Herrn Grafen von Hagen, Hochgeboren auf Möckern, an die nachgezeichnete Kasse gezahlt worden, worüber hiermit gerichtlich wird. Loburg, den 14. Januar 1848, Königliche Staatskasse (Name) Anmerkungen: Separationssache = Bei Separationen, Markenteilungen oder Verkoppelungen handelte es sich um Vorformen der heutigen Flurbereinigung im 18. und 19. Jahrhundert in Deutschland. Sie bewirkten insgesamt eine Neuverteilung der landwirtschaftlich genutzten Bodenfläche, was einer großangelegten Agrarreform gleich kam. Die Separation veränderte das Landschaftsbild grundlegend, da sie die Dreifelderwirtschaft abschaffte und die heutigen geometrischen Ackerformen schuf. |
hier der Text
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Vorzeiger dieser, der Arbeitsmann |
Der "Strausberg-Brief" von der "Direction der Brandenburgschen Landarmen- und Corrections- Anstalt" Strausberg an die Polizeidirektion Loburg vom 29. Dezember 1890 in der Strafsache Christian Friedrich Kohl

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Strausberg, den 29. Dezember 1890 Strafsache Die Polizeiverwaltung ersuchen wir er_ gebenst um gefällige umgehende Mitteilung ob der gegenwärtig wegen Landstreicherei Der Direktor |
Die Kirchenbucheinträge über Christian Friedrich Kohl , zeigen den frühen Verlust der Kinder. Das Leben scheint dem armen Kerl übel mitgespielt zu haben.
